3 Theaterprojektbeispiele

mögliche Zeiträume

  • 1 Tag, 3 Stunden
  • 1-3 Wochen, täglich 3 Stunden
  • 6 Monate, 1 Tag/Woche, 2 Std.
  • 1 Wochenende

Unsere Projekte setzen sich, je nach Zeit und Schwerpunkt, zusammen aus

  • Theater spielen
  • professionellem Schminken
  • Dem erstellen eigener Kostüme und Bühnenbildern 

viele Möglichkeiten

  • mehrere Kleingruppen arbeiten zu einem Thema, am Ende mündet alles in eine gemeinsame Aufführung

 

"Indianerwoche"

 

Was machen Indianer?

Wir probieren so viel aus, wie wir in einer Woche schaffen.

Unsere Speere suchen wir im Wald. Dort gibt es viele Stöcke, aber welcher ist für einen richtigen Speer geeignet? Alle werden vor Ort ausprobiert und einige für ungeeignet befunden, da sie zu schnell brechen.

Wir arbeiten in unserer "Speerwerkstatt".

Dort wir geschnitzt, gemalt, geklebt und viel geschwitzt.

Nach dem wir uns draußen an mehrere Büffel angeschlichen und sie erfolgreich erlegt haben, bringen wir das Ganze auf die Bühne.

 

Wie läuft man eigendlich in Zeitlupe? 

Zitat: " Zeitlupe ist beim Fußball, wenn ein Tor wiederholt wird."

 

 

 

Maskentheater

Die Spieler fühlen sich unbeobachtet und freier in ihren Handlungen, da beim Maskentheater das Gesicht des Spielers durch eine Maske verdeckt bzw. versteckt ist.

Das Spiel konzentriert sich somit auf den körperlichen Ausdruck, da Mimik und Sprache ganz oder teilweise wegfallen. Dies bedeutet für die Spieler eine ganz neue Erfahrung und hilft ihnen dabei ihren Körper besser wahrzunehmen und einzusetzen.

 

Pappmascheemasken

Wir formen die Masken aus Ton und bekleben diese anschließend mit Pappmaschee.

Nach dem Trocknen können diese angemalt und verziert werden. Jeder Teilnehmer baut seine Maske selbst, "erweckt sie zum Leben" und präsentiert sie zum Abschluß dem Publikum. Anschließend können die Masken mit nach Hause genommen werden.

 

Schnellmasken

werden aus Pappe hergestellt und sind schnell einsetzbar.

 

Masken aus Gips

sind nicht so robust, machen aber viel Spaß!

 

 

"In ... sind die Tiere los"

Es gibt z.B. die Elefanten,- die Affen,- die Papageien,- die Schlangen,- die Delphin- oder die Löwengruppe. Dabei unterscheiden sich die Tiere u.a.. durch ihre Sprache, ihre Bewegungen und ihr Aussehen. Am Ende gibt es eine gemeinsame Aufführung mit allen Tieren.

 

 

Spielerisches Lernen durch positive Impulse

Dieses Projekt ist prozessorientiert und Einfühlungsvermögen von Seiten der Theaterpädagogen ist besonders wichtig. Wir möchten die Kinder dazu ermuntern, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und sich frei zu entfalten. Dies braucht Zeit. Und diese Zeit möchten wir jedem Kind so weit wie möglich einräumen, da jedes Kind unterschiedlich lernt und wahrnimmt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Vertrauen zwischen den Theaterpädagogen und den einzelnen Kindern. Auch hier entwickelt sich ein Vertrauen unter Umständen erst über einen längeren Zeitraum. Deshalb wird in den ersten Wochen viel Wert darauf gelegt, dass sich beide Seiten in Ruhe beschnuppern können. Einer Überforderung, sei sie in kognitiver oder physischer Art versuchen wir stets mit besten Mitteln vorzubeugen. Die Kinder lernen, dass es bei der Darstellung im Theater nur ein Richtig gibt. Jeder Teilnehmer bringt seine ganz eigenen Qualitäten mit. Wir möchten den Kindern aber auch die Herausforderung schmackhaft machen, sich darin zu üben, sich länger als gewöhnlich mit einer Sache intensiv auseinanderzusetzen.

 

Alle Tiere erleben, um Empathie zu entwickeln

In den ersten Wochen lernen die Kinder alle Tiere kennen. Dies ist wichtig, damit die Kinder sich auch in die Tiere der anderen Kinder hineinversetzten können. Deshalb lernen die Kinder auch einen gemeinsamen „Schlachtruf“, der alle verbindet. Zur Begrüßung und zur Verabschiedung stellen wir uns in den Kreis und machen eine gemeinsame Geste zum Elefanten, zum Affen, zum Löwen etc. Dieses Ritual verbindet die Gruppen und wird bei der späteren Zusammenführung der Gruppen helfen.

  

Kostüme 

Wir werden mit den Kindern T-Shirts bemalen, wofür jede Gruppe verschiedene Farbtöne einer Farbe zur Verfügung gestellt bekommt. Die Kinder wählen die Farben und die Motive selbst aus. Die Affen bekommen z.B. verschiedene bräunliche Rottöne, die Elefanten gräuliche Blautöne, die Löwen Gelbtöne.

Die Elefanten stülpen sich Socken über die Arme, die den Rüssel darstellen. Die Kinder werden für ihre Tiere (in ihren Farben) außerdem Schwänze, bzw. Federn oder Flossen herstellen. Vor der Aufführung werden die Kinder noch zusätzlich geschminkt.

 

Die Aufführung

Die Kinder wissen durch die Musik und das Licht, an welcher Stelle des Stückes wir uns befinden. Die einzelnen Szenen werden vorab oft genug geprobt, so dass die Kinder gut vorbereitet sein werden. 

Die Gestaltung von Bühnenrequisiten gehört bei uns dazu

 

Die Reise nach Filumba wird von verschiedenen Tieren angetreten, die z.B. in der Luft oder im Wasser leben. Einige wohnen auch auf Bäumen oder im Schlamm. Für diese Reise werden sie eine Gemeinschaft bilden und gemeinsame Abenteuer erleben!

 

Über verschiedene Übungen werden die Kinder in die Welt der Tiere eingeführt und entwickeln dann ihre eigenen Figuren (z.B. Affen, Ameisen, Bienen etc.). Sie finden heraus, wie „ihr“ Tier sich fortbewegt, wie es isst und welche Laute es von sich gibt.

 

Das Ganze wird zu einem gemeinsamen Abenteuer, bei dem sich alle Tiere begegnen und zusammen die Reise nach Filumba erleben. Dabei wird gesungen und getanzt.